Tiefensondierung mit Drei-Achs-Magnetometer/Totalfeld-Magnetometermessung

 

Das Drei-Achs-Magnetometer ist als Bohrlochsonde konzipiert. Im Sondenstab sind zwei Drei-Achs-Fluxsgate-Sensoren, die auf einem bestimmten Ab-stand positioniert sind, und ein elektronisches Wegeerfassungssystem integriert. Die Erfassung erfolgt mittels eines Datenlogger. Als Verbindung zwischen Sondenstab und Datenlogger wird ein Unterwasserkabel mit einer Länge von bis zu 30 m verwendet..

Das Unternehmen Röhll verwendet die Totalfeld-Magnetometermessung insbesondere für Bereiche mit großen magnetischen Störpotenzialen (z. B. bei Spundwänden, Bohrpfählen oder Bahnanlagen).

 

Aufgrund der hohen Dynamik des Drei-Achs-Magnetometers ist es möglich, das von einem großen Störobjekt (z. B. Spundwand) erzeugte magnetische Anomaliensignal zu kompensieren. Das heißt, es kann auch neben einer Spundwand je nach Größe und Beschaffenheit des Körpers (Bombenblindgänger) eine auswertbare Messung erfolgen.