Bombensuche Kyritz-Ruppiner Heide

 

Der sowjetisch-afghanische Krieg dauerte von 1979 bis 1989. Es weiß niemand, wie viele Kugelbomben in der Kyritz-Ruppiner Heide zum Einsatz kamen. Daniel Seidel, der Munitionsexperte der Bima, geht jedoch davon aus, dass zwischen zehn und 15 Prozent der aus der Luft in der Heide abgeworfenen Kugelbomben nicht explodiert sind. Die nicht mal tennisballgroßen Waffen gelten als besonders heimtückisch. Denn in jeder Bombe befinden sich gut 100 Stahlkugeln sowie 100 Gramm Sprengstoff, so dass bei der Explosion die Stahlkugeln mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1200 Metern je Sekunde alles durchschlagen, was in ihrer Nähe ist. Der tödliche Radius liegt bei knapp 100 Metern.

Auftraggeber:

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima)